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#46 5 Regeln fĂŒr Longevity im Urlaub (mit 3 Kindern đ) - Marcos Tagebuch Folge 10
Markus & Laurenz
Zwei Wochen Urlaub auf Lanzarote, mit drei Kindern, einem sieben Monate alten Baby und ganz ohne Betreuung: LONGGAME-MitgrĂŒnder Marco nimmt in dieser Folge seines Longevity-Tagebuchs mit auf seinen Familienurlaub. Er erzĂ€hlt, welche fĂŒnf Regeln ihm geholfen haben, trotzdem einigermaĂen die Spur zu halten, wo es bei ihm nicht geklappt hat und was seine HerzfrequenzvariabilitĂ€t am Ende ĂŒber den Urlaub verrĂ€t.
Themen:
- Intro: Zwei Wochen Lanzarote mit drei Kindern (00:00)
- Regel 1: kein Alkohol (02:00)
- Regel 2: GemĂŒse und Proteine first (03:15)
- Regel 3: Schlaf priorisieren (04:40)
- Regel 4: Medikamente und Supplements (06:20)
- Regel 5: Sport (07:24)
- Fail 1: spÀtes Abendessen (09:22)
- Fail 2: Zucker (11:57)
- Fail 3: Sonne meiden (12:54)
- Fazit und Ausblick (14:05)
Show Notes
Der Rahmen: Urlaub mit drei Kindern und einem Baby (00:00)
- Zwei Wochen Lanzarote: Marco reist mit seiner Frau, den drei Kindern (6, 7 Jahre und ein sieben Monate altes Baby) und seinem langjĂ€hrigen LONGGAME-MitgrĂŒnder Stefan samt Familie. Die beiden kennen sich seit ĂŒber zehn Jahren als Unternehmer und Freunde.
- Warum Lanzarote: ein mildes Klima ohne Hitzestress, das gut zu einem Neugeborenen passt â eher âRentnerparadies" als Party-Insel, aber mit den Kindern trotzdem voller Möglichkeiten.
- Mit 40 andere PrioritÀten: Marco vergleicht offen, wie der gleiche Urlaub mit Anfang 20 vermutlich anders ausgesehen hÀtte.
Regel 1: Kein Alkohol (02:00)
- Grundsatzentscheidung statt Tagesform: Der Kopf wird schon bei der Anreise auf âUrlaub ohne Alkohol" ausgerichtet, statt es von Abend zu Abend neu zu entscheiden. Das reduziert laut Marco spĂŒrbar den mentalen Aufwand.
- Ausnahme mit MaĂ: An genau zwei Tagen wurde bei einer Sommerparty angestoĂen, sonst blieb es beim alkoholfreien Bier â nicht ideal fĂŒr den Blutzucker, aber ohne den Effekt auf die Erholung, den echter Alkohol hĂ€tte.
- Warum das zĂ€hlt: Mit drei Kindern braucht man tagsĂŒber Energie und Konstanz â Alkohol am Abend geht laut Marco direkt zulasten der LeistungsfĂ€higkeit am nĂ€chsten Tag.
Regel 2: GemĂŒse und Proteine first (03:15)
- Buffet-Strategie: Erst eine Runde mit Protein und GemĂŒse (Salat, HĂ€hnchen, Erbsen, Karotten), bevor ĂŒberhaupt ĂŒber Nachtisch oder Pasta nachgedacht wird. Das sĂ€ttigt und nimmt dem Rest des Buffets die Wucht.
- Schaden begrenzen, nicht vermeiden: Nachtisch und Pizza gehörten trotzdem dazu, wurden ĂŒber die zwei Wochen sogar mehr â Marcos Prinzip war nicht Verzicht, sondern eine bewusste Reihenfolge.
âLimit the Damage â das steht bei mir ĂŒber allem." â Marco
Regel 3: Schlaf priorisieren (04:40)
- Kinder als Taktgeber: Mit einem Baby ist Ausschlafen ohnehin keine Option â das macht laut Marco die eigene Schlaf-Disziplin im Urlaub fast einfacher als zu Hause.
- Feste Abendroutine: Die groĂen Kinder durften lĂ€nger aufbleiben, das Baby ging frĂŒh ins Bett, ab 21 Uhr war die Familie zurĂŒck im Zimmer â ganz ohne Handy oder Fernseher danach, stattdessen Vorlesen und Runterfahren.
- TagsĂŒber statt nachts aktiv: Jetski, Buggy-Touren, ein Katamaran-Ausflug mit der ganzen Familie â die eigentliche âAction" fand fĂŒr Marco tagsĂŒber statt, nicht beim spĂ€ten Ausklang.
Regel 4: Medikamente und Supplements (06:20)
- Vorpacken fĂŒr Wochen: Medikamente und Supplements wandern in vorbereiteten Pillenboxen mit in den Urlaub und landen morgens im Kinderwagen, damit das Habit beim FrĂŒhstĂŒck nicht abreiĂt.
- FrĂŒhstĂŒcks-Fix: Griechischer Joghurt mit EiweiĂpulver und FrĂŒchten ersetzt das gewohnte Skyr-FrĂŒhstĂŒck und sorgt fĂŒr einen strukturierten Start in den Tag.
Regel 5: Sport im Notfallmodus (07:24)
- Das 30-Minuten-Notfallprogramm: Ein Format aus Krafttraining und Ausdauertraining im Wechsel, das Marco schon direkt nach der Geburt seiner Tochter genutzt hat und das er in der vierten Folge seines Longevity-Tagebuchs vorgestellt hat.
- An fast jedem Tag durchgezogen: Mit drei Kindern ohne Betreuung ĂŒbernimmt abwechselnd ein Elternteil die Kinder, wĂ€hrend der andere trainiert â an zwei von vierzehn Tagen hat es wegen zu viel Chaos nicht geklappt, der Rest wurde moderat, aber konsequent durchgezogen.
Fail 1: SpÀtes Abendessen und die HerzfrequenzvariabilitÀt (09:22)
- Der spanische Rhythmus: Abendessen vor 19 Uhr ist auf Lanzarote die Ausnahme, spÀtes Essen lieà sich im Urlaub kaum vermeiden.
- Drei Thesen fĂŒr sinkende Werte: Marco beobachtet seit sechs Monaten eine fallende HerzfrequenzvariabilitĂ€t (gemessen unter anderem mit Whoop) und testet drei ErklĂ€rungen: zu intensives Cardio-Training, ein gröĂeres Kaloriendefizit durch den eingenommenen SGLT-2-Hemmer, oder eben das spĂ€te Essen.
- Ergebnis nach zwei Tagen ohne spĂ€tes Essen: Die HerzfrequenzvariabilitĂ€t stieg um 25 Prozent â fĂŒr Marco der stĂ€rkste Hinweis, dass spĂ€tes Essen bei ihm der gröĂte Hebel ist. Insgesamt steht am Ende ein Plus von 1,5 Kilo Körpergewicht.
Fail 2: Zucker vom Nachtischbuffet (11:57)
- Kleine Portionen, groĂe Menge: Törtchen vom Nachtischbuffet wirkten einzeln harmlos, summierten sich aber ĂŒber zwei Wochen â gegen Ende gab es Nachtisch teils schon mittags.
- Test folgt: Marco will seinen Langzeitzucker (HbA1c) zeitnah nach dem Urlaub messen lassen und die Ergebnisse teilen.
Fail 3: Zeit in der Sonne (12:54)
- Eingecremt, aber nicht vermieden: Sonnenbrand gab es bei niemandem in der Familie, dafĂŒr wurde konsequent mit Sonnenschutzmittel nachgecremt â Stunden direkter UV-Strahlung lieĂen sich mit drei Kindern am Pool aber nicht ausschlieĂen.
- Bewusster Trade-off: UV-Strahlung ist ein wesentlicher Treiber der Hautalterung â Marco nimmt eine etwas schnellere Hautalterung in Kauf, um den Sommer mit der Familie genieĂen zu können, vermeidet aber bewusst die pralle Mittagssonne ungeschĂŒtzt.
Fazit: Bilanz und Ausblick auf Lp(a) und PCSK9-Hemmer (14:05)
- Die Bilanz: ein Plus von 1,5 Kilo und eine HerzfrequenzvariabilitĂ€t, die Marco jetzt weiter beobachten will â mit ersten Anzeichen, dass spĂ€tes Essen dabei der gröĂte Einzelfaktor ist.
- Wechsel bei der Cholesterinsenkung: Marco stellt von einem Statin auf einen zweimal jÀhrlich gespritzten PCSK9-Hemmer um, um sein Cholesterin trotz bereits guter Werte noch weiter zu senken (mehr zu Cholesterin und Statinen in Folge 2).
- Genetisch bedingt erhöhtes Lp(a): Grund ist eine familiĂ€re Veranlagung fĂŒr erhöhtes Lipoprotein(a), das die GefĂ€Ăe stĂ€rker angreifbar macht â inklusive bereits bekannter, Ă€lterer Verkalkungen am Herzen, die eine frĂŒhere Computertomographie des Herzens zeigte (Hintergrund zu Lp(a) und Blutwerten in Folge 6).
- DĂ€mpfer aus der Forschung: Die Lp(a)HORIZON-Studie zu dem Lp(a)-senkenden Wirkstoff Pelacarsen zeigte zwar eine deutliche Senkung von Lp(a), aber keine Reduktion von Herzinfarkten und anderen kardiovaskulĂ€ren Ereignissen in der Gesamtgruppe â ein RĂŒckschlag fĂŒr die Hoffnung, das eigene Risiko allein darĂŒber in den Griff zu bekommen (Studie: Lp(a)HORIZON-Topline-Ergebnisse, Novartis 2026).
- Was bleibt: Cholesterin so weit wie möglich senken â ĂŒber ErnĂ€hrung, aber bei hohem Lp(a) laut Marco vor allem auch medikamentös, weil ErnĂ€hrung allein hier nicht ausreicht. Grundlage bleibt die Vorbeugung von Atherosklerose und Herzinfarkt.
Hinweis: Wo sinnvoll, haben wir weiterfĂŒhrende Artikel und Produkte, ĂŒber die wir sprechen, hier verlinkt. Wir haben mit den verlinkten Artikeln und Produkten keine GeschĂ€ftsbeziehung oder werden fĂŒr die Nennung vergĂŒtet.
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